Wednesday, July 6, 2011

Son La, Hanoi und weiteres ...

In Son La haben wir uns 2 Tage aufgehalten und waren die einzigsten Touristen in der ganzen Stadt. Die Hotelsuche hat etwas länger gedauert, dann haben wir doch noch ein von einer sehr netten Familie geführtes gefunden. In Son La haben wir ein altes Kolonialgefängnis der Franzosen angeschaut und den 30 minütigen Aufstieg zu einem Aussichtsturm über die Stadt bewältigt und ansonsten viel Nudelsuppe gegessen, denn es gab nicht viele Alternativen ;-).

Von Son La ging es mit dem Nachtbus weiter nach Hanoi. Eigentlich war es eine Art "Schlafbus", denn der Bus bestand aus 3 Liegesitzreihen in jeweils 2 Etagen. Die Liegesitze kamen schon fast einem kleinen Bett gleich, für kleinere Leute optimal für mich eine Spur zu klein, so dass ich mich nicht wirklich in eine bequeme Schlafposition begeben konnte - dennoch war es viel bequemer als ein normaler Sitz und ich finde eine gute Art des Reisens. Kann man auf jeden Fall einmal wieder in Anspruch nehmen.

Früh um 6 Uhr sind wir in Hanoi angekommen. Leider war die Bushaltestelle an einem unser vorher reserviertes Hotel so ziemlich am anderen Ende der Stadt, so dass die Taxifahrt teuerer war als die Fahrt im Nachtbus. Außerdem war unser Zimmer noch von unseren "Vormietern" besetzt und musste anschließend noch gereinigt werden, so dass wir erst gegen 11 Uhr einziehen konnten. Also blieb uns nichts anderes übrig als ziemlich verschlafen durch die Straßen von Hanoi zu laufen. Dort findet man ein totales Verkehrschaos, die Vietnamesen sind dermaßen faul, selbst für einen 10m Weg setzen sie sichs aufs Moped und fahren damit wirklich überall hin, auch in die kleinste, engste Gasse - Alles kein Problem! Auch das überqueren einer Straße ist hier immer wieder ein Erlebnis. Niemals würde einer für dich anhalten und Ampeln gibt es auch nur sehr selten. Die Lösung ist daher, langsam, kontinuierlich, ohne blitzartige Bewegungen über die Straße zu laufen. Die Vietnamesen gehen zwar nicht vom Gas, fahren aber irgendwie um einen herum. Was soll ich sagen - es klappt! Den Rest des Tages haben wir dann ziemlich geschafft im Hotelzimmer verbracht.

Heute ging es daran einige Sachen zu organisieren. So haben wir für morgen eine dreitägige Tour in die bekannte Halong Bay gebucht. Dort werden wir eine Nacht auf einem Schiff und eine auf der Cat Ba Insel verbringen. Weiterhin gehören viele Aktivitäten wie Kajakfahren und natürlich der ganze Transport und die Verpflegung mit zum Programm. 105$ kostet das ganze pro Person, ein guter Preis im Vergleich zu anderen Angeboten die man uns unterbreitet hat. Ich hoffe nur die Tour hält was sie verspricht, aber ich habe ein gutes Gefühl, andere Touristen haben exakt das gleiche gemacht und uns sehr empfohlen. Am Tag unserer Rückkehr werden wir dann mit dem Nachtzug direkt nach Hue weiterfahren und nach etwa 4 Wochen den Norden von Vietnam verlassen.

Für heute Abend haben wir uns noch 2 Karten für das Wasserpuppentheater ergattert. Die Show soll sehr gut sein und ich bin schon gespannt was uns dort erwartet :-).

Saturday, July 2, 2011

Die Busfahrt nach Son La ...

Die Busfahrt von Dien Bien Phu nach Son La war mal wieder eine schöne asiatische Erfahrung. Erstmal hat es den ganzen Vormittag geregenet und die Abfahrtszeit des Busses war um 12 Uhr. Gegen 11 Uhr hat es sich etwas gelichtet, also bin ich schnell losgegangen um etwas zu Essen für die 6 stündige Fahrt zu besorgen. Dummerweise hat es nach ein paar Minuten gleich wieder heftig angefangen zu regnen, so dass ich trotz Regenklamotten und Schirm ziemlich durchnässt von der Nahrungsbeschaffungsmaßnahme zurückgekehrt bin. Aber wir hatten keine Zeit zu verlieren, also schnell Klamotten gewechselt, eingepackt und zur Bushaltestelle (die gleich gegenüber vom Hotel war) gelaufen.

Dort wollte uns der Busfahrer doch tatsächlich weis machen, dass unser Gepäck auf das Dach geladen werden soll - bei strömenden Regen ... - sehr lustig. Wildes diskutieren ging los, keiner hat den anderen so richtig verstanden, aber letztendlich konnten wir die Rucksäcke im Businneren verstauen.

Los ging die lustige Fahrt! Der Bus war natürlich total überfüllt. Das heisst, es sind alle Sitzplätze belegt, im Gang sind jede Menge kleine Plastikhocker aufgestellt, die mit Insassen besetzt werden und im vorderen Teil des Busses standen auch noch jede Menge Leute herum. Dann war das Dach etwas undicht und es hat genau über unseren Plätzen reingetropft. Der Vietnamese hinter mir hat nach alten Rauch gestunken und mir permanent ins Genick geatmet, der neben mir (also einer der im Gang saß) hat laut schmatzend seinen Apfel verputzt. Die Oma vor und 2 weitere Frauen weiter hinten im Bus, haben an Reisekrankheit gelitten und sich alle paar Minuten übergeben und der Busfahrer ist trotz starken Regens wie ein gejagter Hund gefahren und hat dabei noch lautstark telefoniert. Generell schreien die Asiaten immer wie die blöden in ihre Handies, scheint eine Art Tradition zu sein ;-). Dennoch habe ich mir meinen vor der Abreise besorgten Hamburgen in aller Ruhe schmecken lassen!

Irgendwann nach 4-5h Fahrt hatten wir noch eine Panne und ein Reifen musste ausgetauscht werden, bevor wir gegen 18 Uhr Son La erreicht haben.

Weil wir gerade bei Busfahrern sind da fällt mir eine Busfahrt in Laos, mit dem wohl unfähigsten Busfahrer den wir bislang ertragen mussten, ein. Die Fahrt zwischen Savannakhet und Tha Khaek hat insgesamt nur etwas mehr als 2h gedauert, aber kam mir bei dem Fahrverhalten des Busfahrers unendlich lang vor. Permanent hat er irgendwo in der Gegend herumgeschaut und ist dabei immer weiter in die Mitte der Fahrbahn abgetriftet. Phasenweise ist er mehrere Minuten in der falschen Spur gefahren. Ok wenn kein Gegenverkehr kann man das ja machen, aber wenn es gerade aus geht macht es dennoch wenig Sinn. Irgendwann, als er mal wieder in der falschen Spur war, ist ein LKW entgegen gekommen der schon beträchtlich nahe war und hat Lichthupe gegeben. Unser Busfahrer hat sich gefreut, das einer seiner Kollegen ihn grüßt und freudig die Hand gehoben. Gott sei Dank hat er das lenken nicht vergessen und uns gerade noch so vor einer Kollision bewahrt.

Aber nicht das ein komplett falscher Eindruck entsteht, die meisten Fahrer wissen schon was sie machen und mitunter kommen uns Sachen etwas übertrieben vor die hier eigentlich total normal sind. Ich hoffe einfach es wird weiterhin alles gut gehen :-).

Thursday, June 30, 2011

Dien Bien Phu

Nachdem wir in Sapa 3 Tage lang mit Regen vorlieb nehmen mussten ist das Wetter dann doch noch etwas besser geworden und wir haben einen Ausflug in ein nahe gelegenes Dorf (Cat Cat) gemacht. Natürlich war die ganze Landschaft wieder eindrucksvoll und auch ein kleiner Wasserfall auf unserem Weg.

Vor 2 Tagen haben wir Sapa verlassen und in einer 9h Busfahrt Dien Bien Phu erreicht. In der Schlacht von Dien Bien Phu haben die Nordvietnamesen 1954 die Franzosen entscheidend schlagen können, was das Ende der französischen Kolonialherrschaft in Südost Asien einläutete. Nach dieser Niederlage wurde Vietnam offiziell in Nord und Südvietnam entlang des 17. Breitengrates aufgeteilt und der 1. Indochinakrieg war beendet. Wenige Jahre später haben sich die Amerikaner militärisch in den Konflikt zwischen den kommunistischen Nord- und den eher kapitalistischen Südvietnam eingemischt und das Ende des sogenannten 2. Indochinakrieges ist allseits bekannt.

In Dien Bien Phu gibt es einige Denkmäler, ein paar alte Panzer, Artillerie, Bunker, einen Friedhof und ein Museum, welche an die Geschichte des Indochinakrieges erinnern. Weiterhin ist Dien Bien Phu ein Zwischenstop für Touristen die zwischen Laos und Vietnam hin und herreisen. Wir sind jetzt seit 2 Tagen hier und haben uns die wichtigsten Sehenswürdigkeiten bereits angesehen. Leider ist das Wetter weiterhin eher bescheiden, es regnet eigentlich jeden Tag zumindest ein paar Stunden. Ich bin mir nach wie vor nicht sicher, ob es sich um schlechtes Wetter handelt oder wir uns schon in der Regenzeit befinden.

Da Dien Bien Phu sehr abgelegen ist, ist hier auch die Tourismusbranche bis auf ein paar Hotels eigentlich nicht verhanden. Das ist eine angenehme Abwechslung nach Sapa und ich glaube zum ersten Mal seitdem wir in Vietnam sind, haben wir endlich einmal die korrekten vietnamesischen Preise für Nahrungsmittel gezahlt. 8000 Dong für eine Cola und nicht wie bisher 15.000, oder 7.000 Dong für einen Brotleib und nicht 12.000.

Aller Vorraussicht nach werden wir Dien Bien Phu morgen wieder verlassen und uns auf den langen Weg nach Hanoi machen. Um die 15h Busfahrt zu vermeiden werden wir wohl einige Zwischenstops auf dem Weg einlegen.

Friday, June 24, 2011

Es regnet und regnet ...

Wir befinden uns nach wie vor ganz im Norden von Vietnam und seit ein paar Tagen regnet es fast die ganze Zeit ...

Von Bac Ha aus haben wir einen Halbtagesausflug nach Coc Ly unternommen. Coc Ly ist ein kleines Dorf in dem jeden Dienstag Markttag ist und viele Dorfbewohner ihre Waren anbieten. Um nach Coc Ly zu kommen mussten wir ein Mopedtaxi nehmen, womit wir in etwa 1 Stunde über einen unasphaltierten, steinigen Weg gefahren sind. Nach der Fahrt hat uns alles weh getan und außerdem ist auf der Hinfahrt der Reifen meines Mopeds gelpatzt und musste samt Mantel ausgetauscht werden. Der Markt selbst war nett anzuschauen, aber im Endeffekt sehr ähnlich zu dem in Bac Ha. Immerhin haben wir aber noch ein paar kleinere Souvenirs ersteigert :-).

Am nächsten Tag sind wir von Bac Ha nach Lao Cai gefahren und haben dort halt gemacht um, nach Savannakhet in Laos, das zweite mal in ein Casino zu gehen. Im Vergleich zu Savannakhet war dieses Casino aber sehr klein und hatte nicht mal einen Roulettetisch. Nachdem wir in knapp 2 Stunden 100.000 Dong (3,50 Euro) an den Automaten verspielt hatten sind wir wieder gegangen. Weiterhin ist in Lao Cai ein Grenzübergang zu China. Leider haben wir kein Visum für China und auch unser Vietnamvisum erlaubt uns nur eine einmalige Einreise, somit konnten wir China nicht besuchen und mussten uns mit einem Photo von der Grenze zufriedengeben.

Am Tag darauf sind wir nach Sapa weitergefahren. Sapa liegt wunderschön in einem Tal, bietet ein herrliches Panorama und ist die Touristenhauptstadt schlecht hin im Norden von Vietnam. Läuft man hier durch die Straßen wird man permanent von Frauen der Black Hmong oder Red Dazo (Minderheiten in Vietnam) verfolgt. Die Frauen sind sehr nett und lustig, wollen einem aber permanent etwas verkaufen was mit unter sehr anstrengend sein kann. Jedenfalls werden wir jeder Zeit auf Schritt und Tritt verfolgt, wenn wir unser Hotel verlassen :-).

Kurz nachdem wir Sapa erreicht haben, hat der Regen eingesetzt und bis auf kleinere Pausen regnet es hier die ganze Zeit. Unsere australischen Freunde, die wir vor ein paar Tagen in Bac Ha getroffen haben, stecken zur Zeit in Halong City fest, weil wegen Unwetterwarnungen keine Schiffe auf die Insel Cat Ba in der Halong Bay fahren. In China müssen seit ein paar Tagen schwere Unwetter herrschen die wohl auch so langsam den Norden Vietnams erreichen. Naja wie dem auch sei, es regnet die ganze Zeit und wir können nicht wirklich etwas machen und werden wohl auch so lange hier aushalten bis das Wetter sich wieder bessert. Bei solchen Bedingungen haben wir wenig Lust auf eine Busfahrt oder ähnliches. Das Gute ist, dass wir zumindest WLAN und Kabelfernsehen auf dem ZImmer haben und uns so die Zeit vertreiben können:-).

Sunday, June 19, 2011

Bac Ha

Am 17.6. sind wir von Ninh Binh aufgebrochen, haben den Zug noch Hanoi genommen und sind von dort mit dem Nachtzug weiter nach Lao Cai gefahren. Leider haben wir so kurzfristig nur noch Holzsitzplätze bekommen, die bei einer langen Nachtfahrt sehr qualvoll sein können ;-). Früh um 7 sind wir in Lao Cai angekommen und direkt mit einem total überfüllten stinkenden Bus 3h weiter nach Bac Ha gefahren.

In und in der Nähe von Bac Ha leben viele verschiedene Bergvölker, so auch die Flower Hmong und Flower Thai, die an ihren bunten Trachten besonders gut zu erkennen sind. Außerdem ist in Bac Ha jeden Sonntag einer der besten Märkte ganz Vietnams und viele Dorfbewohner kommen in die Stadt um ihre Waren anzubieten. Obwohl einige Touristen den Weg nach Bac Ha finden (meistens um den Sonntagsmarkt zu sehen), ist das ganze kein Touristenmarkt und sehr angenehm anzuschauen.

Auf der Busfahrt von Lao Cai haben wir ein australisches Paar kennengelernt mit denen wir uns auf Anhieb sehr gut verstanden und gestern eine gemeinsame Wanderung in die umliegenden Dörfer unternommen haben.
Dabei haben wir wieder eine mit unter sehr eindrucksvolle Landschaft gesehen. Reisfelder die an Berghängen angelegt werden sind schon sehr nett anzuschauen :-).

Thursday, June 16, 2011

Ninh Binh

Seit 2 Tagen befinden wir uns jetzt in der kleinen Stadt Ninh Binh. Läuft man durch die Straßen von Ninh Binh sind jede Menge kommunistisch wirkende Denkmäler, Gebäude und Informationstafeln zu finden. Das ganze erinnert sehr stark an die DDR oder die ehemalige UDSSR. Im ebenfalls pro kommunistischen Laos habe ich sowas im ganzen Land überhaupt nicht gesehen.

Ansonsten gibt es in Ninh Binh selbst nicht viel zu tun, aber die Gegend um Ninh Binh hat dafür einiges zu bieten und ist auch der Grund warum Touristen hierher kommen. Nur 9km entfernt befindet sich Tam Coc. Neben zahlreichen Reisfeldern steigen Kalksteinberge empor und hindruch winden sich einige Flüsse. Wie die meisten Touristen haben auch wir Tam Coc in einer 2 stündigen Bootsfahrt besichtigt und im Anschluss noch einen der Berge erklommen und von dort die herrliche Aussicht genossen.

Und die Vietnamesen, ja die versuchen mit allen Mitteln einen auszunehmen. Beispiel: Wir stellen unsere Fahrräder in einer dafür vorgesehenen Parkanlage ab (auf Wunsch des Vermieters sollen wir das so machen um Diebstählen vorzubeugen), den übertriebenen Preis von 10.000 Dong handeln wir auf 4.000 Dong herunter. Als wir wieder kommen um die Fahrräder abzuholen, will irgendjemand von uns ein Ticket was natürlich niemals ausgegeben wurde. Wie dreist kann man sein ? Naja ich hab ihm meinen Fahrradschlüssel gezeigt und gesagt: Das ist mein Ticket!, danach in Ruhe aufgeschlossen, weggefahren und den wild gestikulierenden Abzocker einfach links liegen lassen :-). Ein kleiner Sieg, jawohl! Insgesamt sei noch gesagt, das es sich bei der Abzockerei meistens um Centbeträge handelt und somit halb so wild ist. Dennoch diese Einstellung Touristen gegenüber ist einfach nervend, zum Glück sind nicht alle Vietnamesen so, wir haben auch schon bessere Beispiele getroffen ;-).

Tuesday, June 14, 2011

Wir sind in Vietnam!

Gestern früh ging es los mit dem Bus von Sam Neua (Laos) nach Thanh Hoa (Vietnam). Wir waren die einzigsten beiden nicht Asiaten in dem Bus und hatten neben ca 15 Vietnamesen auch noch eine Ladung stinkenden getrockneten Fisch an Bord. Nach ca 3h haben wir die Grenze erreicht. Auf der laotischen Seite waren die Formalitäten innerhalb von 5 Minuten erledigt. Die vietnamesischen Kollegen haben sich hingegen etwas wichtiger getan. Wir mussten unsere Rucksäcke öffnen und durchsuchen lassen, wobei die oberflächige Art der Untersuchung ein Witz war und man sich auch hätte sparen können. Danach wollten sie noch unsere übrigen laotischen Kip gegen einen miesen 2 zu 1 Kurs (2,6 zu 1 ist der normale Kurs) in vietnamesische Dong eintauschen. Um Ihnen einen Erfolg zu gönnen haben wir unsere restlichen 17.000 Kip (1,50 Euro) eingetauscht und danach endlich unser Visum abgestempelt bekommen.

Gleich 5 Minuten hinter der Grenze haben wir zum Mittagessen angehalten und hier hat sich gleich bewahrheitet was uns wohl im ganzen Land erwarten wird - Man muss wirklich für Alles den Preis aushandeln sonst wird man hart abgezockt, selbst beim Essen. In Laos und Thailand muss man im großen und ganzen eigentlich nur mit Tuktuk und Taxifahrern verhandeln, für die meisten anderen essentiellen Sachen wie Mahlzeiten, Busse etc. gibt es meist vorgeschriebene Preise die auch die Einheimischen bezahlen. In Vietnam scheint das anders zu sein, obwohl ich den Preis runterhandeln konnte habe ich immer noch das Gefühl viel zu viel gezahlt zu haben. Aber das ist auch schwierig am Anfang wenn man noch nicht weiss was die einzelnen Sachen so kosten, aber das werden wir hoffentlich bald herausfinden ;-)

Jedenfalls ging es dann weiter noch einmal 7h bis Thanh Hoa. Auf den Straßen von Vietnam ist viel mehr Verkehr als in Laos und die Vietnamesen fahren wie die wilden. Wr werden versuchen so oft wie möglich auf den Zug zurückzugreifen um dem Chaos zu entgehen.

Eigentlich wollten wir von Thanh Hoa direkt nach Ninh Binh weiterfahren, da aber der Preis unseres Busses (der weiter nach Hanoi fährt und Ninh Binh liegt auf dem Weg) viel zu hoch war, sind wir in Thanh Hoa ausgestiegen und haben uns ein Hotel für eine Nacht genommen. Heute früh sind wir dann schließlich nach Ninh Binh gefahren. Auch wieder lustig, unser Busfahrer hat uns nicht gesagt wann wir aussteigen sollen und als wir Ninh Binh schon hinter uns gelassen haben ist ihm auf unsere Nachfrage hin augefallen das wir schon zu weit sind ... aber alles kein Problem, einfach angehalten uns rausgeworfen und einen Bus auf der gegenüberliegenden Fahrbahn angehalten, der uns zurück nach Ninh Binh gebracht hat :-).

Nun sind wir endlich in Ninh Binh, werden uns 2-3 Tage zum Gewöhnen an Vietnam hier aufhalten bevor wir ganz in den Norden nach Sapa reisen wollen.